Regionalwettbewerb in Koblenz wird 25 Jahre alt
Anmelderekord bei Jugend forscht 2012
Der Regionalwettbewerb in Koblenz zählt zu den größten in Deutschland. Vor der Präsentation stellen sich die Teilnehmer dem Fotografen zum Erinnerungsfoto, wie hier 2011 vor der Fachhochschule Koblenz. In diesem Jahr treffen sich die Jungforscher wieder in der Universität in Koblenz-Metternich.
Der Koblenzer Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ wird 25 Jahre alt. Am 25. Februar steht deshalb die Universität Koblenz ganz im Zeichen der Nachwuchsforscher, die dort die Teilnehmer am Landeswettbewerb ermitteln. Zum Jubiläum wird Dr. Sven Baszio anreisen, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung „Jugend forscht“. Zahlreiche Ehrengäste haben ihr Kommen zugesagt, um Teilnehmer und Wettbewerb zu würdigen. Patenfirma ist wieder die KEVAG, die seit vielen Jahren die Koblenzer Veranstaltung organisiert.
Insgesamt kann sich „Jugend forscht“ erneut über einen Anmelderekord freuen: 10 914 Jungforscherinnen und Jungforscher wollen sich 2012 an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb beteiligen. Das sind die höchsten Anmeldezahlen in der 47-jährigen Jugend forscht Geschichte. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das Ergebnis eine Steigerungsrate von mehr als zwei Prozent. Diese Tendenz kann auch die Patenfirma in Koblenz, KEVAG, durch den derzeitigen Anmeldestand bestätigen.
In der aktuellen Wettbewerbsrunde melden zehn Bundesländer Zuwächse bei den Anmeldezahlen: An der Spitze liegt Schleswig-Holstein mit einer Steigerungsrate von rund 41 Prozent. Es folgen Mecklenburg-Vorpommern mit rund 29 Prozent, Bremen mit deutlich über 13 Prozent und Niedersachsen mit knapp 11 Prozent.
Mit Ausnahme der Physik verzeichnet der Wettbewerb in allen sieben Fachgebieten eine Zunahme der Anmeldezahlen. Favorit unter den Fächern ist wie in den Vorjahren Biologie mit deutlich über 24 Prozent aller angemeldeten Teilnehmer. Es folgen die Fachgebiete Technik mit rund 19 Prozent und Chemie mit knapp 17 Prozent. Der Anteil der Mädchen liegt in der 47. Wettbewerbsrunde bei knapp 38 Prozent.
„Der Anmelderekord beweist die große Attraktivität von Jugend forscht bei Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden. Die Steigerung der Anmeldezahlen ist nicht zuletzt ein Erfolg unserer Anfang des Jahres gestarteten Kampagne zur Suche neuer Projektbetreuer“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Wir verfügen in Deutschland über einen großen Schatz an naturwissenschaftlich-technischen Talenten. Angesichts von aktuell über 160 000 fehlenden Fachkräften allein im MINT-Bereich sind alle Beteiligten gefordert, ihre Anstrengungen zu intensivieren, diesen Schatz noch wirkungsvoller zu heben. Jugend forscht möchte auch in den kommenden Jahren durch die Ausrichtung des Wettbewerbs sowie weitere Fördermaßnahmen einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die vorhandenen Begabungspotenziale gezielt zu finden und sie nachhaltig zu fördern.“
Die Jungforscherinnen und Jungforscher treten ab Anfang Februar 2012 zunächst bei einem der bundesweit 78 Regionalwettbewerbe an. Dort präsentieren sie insgesamt 5 986 Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die Besten qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der 47. Runde bildet der Bundeswettbewerb vom 17. bis 20. Mai 2012 in Erfurt – gemeinsam veranstaltet von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) als Bundespate und der Stiftung Jugend forscht e. V.


